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Softshelljacken

Softshelljacken

Wer sich viel im Freien bewegt und folglich den verschiedenen Wetterbedingungen ausgesetzt ist, benötigt funktionelle Reitbekleidung, die weder in der Bewegung einschränkt noch zu schwer oder gar unbequem ist. Das stretchfähige Material sowie die ergonomische Schnittführung der Softshelljacken gewähren optimale Bewegungsfreiheit und besten Tragekomfort beim Reiten, im Stall und im Alltag. So sind auch reaktive und bewegungsintensive Abläufe, wie sie im Reitsport häufig auszuführen sind (bspw. beim Springen, in der Vielseitigkeit, im Gelände oder auch auf Jagden) problemlos durchführbar.
Aktive Reiter - egal ob Freizeit- oder Turnierreiter, müssen hohe Ansprüche an ihre Bekleidung stellen. Eine gute Softshelljacke sollte windabweisend, atmungsaktiv und je nach Einsatz auch wärmeisolierend sein. Angemessene Bewegungsfreiheit bieten die stretchfähigen Eigenschaften der eingesetzten Materialien. Angenehm ist zudem die weiche, textile Haptik der Softshellmaterialien. Im Gegensatz zu herkömmlichen Regenjacken klebt der Stoff nicht an der Haut und ist geräuscharm in der Bewegung.


"Wenn eine Softshelljacke ausreicht, ist eine Softshell immer besser als eine Hardshell."


Die Kombination einer Softshell mit einer Hardshelljacke ist problemlos möglich. Bei milden Temperaturen können die Jacken einfach gewechselt werden, bspw. wenn ein starker Regenschauer einsetzt. Bei kühlen Klimabedingungen kann die wasserdichte Hardshelljacke einfach über der leicht wärmeisolierenden Softshell getragen werden und bietet einen zusätzlichen Wärmeeffekt, der in der Regel ausreicht um den Temperaturabfall bei einem kurzen Regenschauer zu kompensieren.
Im Vergleich zu Hardshelljacken überzeugen Softshelljacken durch ihre Atmungsaktivität; können im Gegensatz zu diesen jedoch keinen Schneestürmen und Dauerregen standhalten. Aufgrund der Verarbeitung einzigartiger Materialien, überzeugen Softshelljacken mit bester Funktionalität sowie angenehm weichen und ultraelastischen Trageeiegenschaften. Aufgrund dieser Eigenschaften sowie der modischen Schnitte und Desgins, beschränkt sich das Einsatzgebiet der Softshelljacke nicht allein auf den Reitsport oder den Einsatz beim Pferd. Egal ob auf dem Weg mit dem Fahrrad in den Stall, zur Arbeit oder natürlich beim Reiten, eine Softshell-Reitjacke ist in jedem Fall ein Muss!


Materialien und Konstruktion einer Softshelljacke - Mit oder ohne Membran?

Moderne Softshelljacken werden aus Polyamid, Polyester und seltener aus Polypropylen gefertigt. Funktionsbekleidung die aus diesen Materialien hergestellt wird, nimmt kaum Wasser auf, ist atmungaktiv und je nach Konstruktion windabweisend oder winddicht. Die winddichten bzw. -abweisenden Funktionsgewebe werden im Hinblick auf Atmungsaktivität optimiert und weniger auf Wasserdichtigkeit. Folglich sind Softshelljacken nicht wasserdicht, sondern maximal wasserabweisend. Wasser- und schmutzabweisende Materialeigenschaften werden meistens über Imprägnierungen wie bspw. PU-Beschichtungen erreicht.
Eine Softshelljacke besteht in der Regel aus 2-3 Schichten. Feuchtigkeit wird von der wasserabweisenden, strapazierfähigen Außenschicht (Shell) abgehalten; leichte Regenschauer während dem Ausritt oder ein kurzer Schauer während dem Spaziergang mit Pferd und Hund, stellen so kein Problem mehr da. Eine winddichte Membran schützt zudem vor kaltem und auskühlendem Windchill. Die Innenseite einer Softshelljacke wirkt wärmeisolierend und sorgt für ein effektives Feuchtigkeitsmanagement und Atmungsaktivität.
Der markanteste Unterschied unter den Softshelljacken findet sich in der Konstruktion der Funktionsbekleidung. Gewebe, die nicht mit einer zusätzlichen Membran versehen sind, haben meist eine stark wind- und wasserabweisende Funktion, sind jedoch nicht wasserdicht. Laminat-Softshells sind absolut wasserdicht und schützen vor gefährlichem Windchill und Auskühlung durch Wind und kalte Zugluft. Die Wärmefunktion entsteht durch die deutlich langsamer entweichende Körperwärme. Inzwischen sind die meisten Softshelljacken mit einer zusätzlichen, wasserabweisenden Imprägnierung (meistens Polyurethan) versehen, die dafür sorgt, dass man noch etwas länger im Regen unterwegs sein kann.

  • Softshelljacken ohne Membran: Perfekt für schweißtreibende Aktivitäten Eine Softshelljacke ohne Membran ist dann die richtige Wahl, wenn Sie besonders bei anstrengenden Aktivitäten zum Einsatz kommt oder sie generell schnell oder stark schwitzen. Durch die fehlende Membran ist das Material in der Regel atmungsaktiver, da die Wasserdampfmoleküle (Schweiß) effektiver vom Körper weg nach außen transportiert werden können. Eine Ausnahme stellt der Einsatz in ausgesprochen windigen und eisigen Regionen dar hier sollte grundsätzlich eine absolut winddichte Softshelljacke zum Einsatz kommen. Einen guten Eindruck von der Winddurchlässigkeit, bekommen Sie übrigens, wenn Sie durch das Material pusten. Wenn Sie beim Reiten Ruhepausen einlegen, sollten Sie unbedingt eine wärmeisolierende Zwischenschicht mitnehmen, da ungefütterte winddichte Jacken meist keine ausreichende Wärmeleistung aufbringen um gefährliches Auskühlen zu vermeiden.
  • Softshelljacke mit Membran: Wenn es sehr windig und kalt ist. Wenn Sie sehr kälteempfindlich sind und auch auf häufige Wechsel zwischen Aktion und Pause bzw. Belastung und Ruhephase sensibel reagieren, solllten Sie auf eine absolut winddichte Softshelljacke mit Membran zurückgreifen. Diese empfehlen wir ebenso für sehr windige Regionen. Die Softshelljacken sind dank der Membran absolut winddicht und zudem sehr wasserabweisend. Einzig bei der Atmungsaktivität muss man kleine Abstriche machen Softshelljacken mit Membran besitzen eine etwas geringere Wasserdampfdurchlässigkeit als Konstruktionen ohne Membran.

Worauf achten beim Kauf einer Softshelljacke?

Als allererstes sollten Sie wissen, wofür Sie die Softshelljacke benötigen und den geplanten Einsatzbereich in etwa abstecken Reiten, Stallarbeit, Fahrradfahren, Wandern, Freizeit oder ein Allrounder?
Für den Einsatz im Reitsport sollte die Softshelljacke nicht zu lang geschnitten sein ohne mit einem zusätzlichen Reitschlitz versehen zu sein. Damit der auskühlende Wind nicht zuviel Angriffsfläche findet oder gar durchzieht, sollte die Softshelljacke ergonomisch und körpernah konstruiert sein.
Viele Softshelljacken sind zusätzlich mit Fleece gefüttert und eignen sich dank der wärmeisolierenden Eigenschaften zudem auch an milden Wintertagen sowie im Frühjahr und Herbst.


Beim Kauf einer Softshelljacke sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:

  • Armabschlüsse: Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, wie der Ärmelabschluss einer Softshelljacke konstruiert werden kann. Ob die Weitenregulierung nun per Klett, Druckknopfverschluss oder elastischem Lycra-Bündchen erfolgt allen gemein ist, dass sie ein einfaches An- und Ausziehen sowie einen guten Halt bieten müssen und nach dem Verstellen nicht verrutschen sollten.
  • Atmungsaktivität: Da Softshelljacken, je nach Membran bzw. Beschichtung und Konstruktion entweder winddicht oder windabweisend sind, sollte besonders die Atmungsaktivtät berücksichtigt werden. Je höher der Grad der windabweisenden bzw. winddichten Eigenschaften, desto höher sollte die Leistung der Atmungsaktivität ausfallen. Die Atmungsaktivtät sorgt, durch den effektiven Transfer von Körperfeuchtigkeit in Form von Wasserdampfmolekülen nach außen, für ein angenehmes Körperklima, auch bei Anstrengung, was besonders beim arbeitsintensiven Einsatz wie beim Reiten von großer Bedeutung ist.
  • Kragen: Da eine Softshelljacke als Windschutz fungiert, sollte auch der Kragen so geschnitten sein, dass er zuverlässig vor auskühlender Zugluft schützt. Die empfindliche Hals- und Nackenregion sollte vom, idealerweise weich gefütterten, Kragen gut umschlossen sein. Gegen unangenehme Reibung des Front-RV hilft ein Kinnschutz in Form einer kleinen Abdeckleiste.


Softshelljacken richtig waschen und imprägnieren

Je häufiger eine Softshelljacke beim Reiten, im Stall oder auch im Alltag zum Einsatz kommt, ohne dass sie gewaschen wird, umso mehr verliert sie an Atmungsaktivität. Die vom Körper abgegebenen Salze und Talgstoffe, die bei Anstrengung und durch den bloßen Hautkontakt abgesondert werden, werden vom Material der Softshelljacke aufgenommen und setzen sich in den Fasern bzw. Membranporen fest. Softshelljacken sollten folglich in regelmäßigen Abständen oder nach längeren Touren wie bspw. einem mehrtägigen Wanderritt gewaschen und gegegebenfalls erneut imprägniert werden.


Waschen der Softshelljacke: Idealerweise verwenden Sie rückstandsloses Waschmittel und verzichten auf den Einsatz von Weichspüler. Weiterhin sollte die Jacke am besten kalt (höchstens bei 30°C) gewaschen werden, wobei auf das Schleudern verzichtet und lieber ein zweites Mal gespült werden sollte.
Das Trocknen der Jacke sollte im Trockner nicht länger als 15 Minuten bei geringem Wärmegrad erfolgen. Da die Softshelljacken aus synthetischen Materialkompositionen bestehen, sind sie nach dem Waschgang ohnehin nahezu trocken.


Imprägnieren der Softshelljacke: Von Zeit zu Zeit sollte die Imprägnierung der Softshelljacke aufgefrischt werden. Optimal eignen sich Sprühimprägnierungen. Die Jacke sollte anschließend für kurze Zeit in den Trockner oder auf niedriger Stufe nachgebügelt werden. Die dadurch entstehende Hitze aktiviert und verbessert die Imprägnierleistung.

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